Manche Farben lassen dich frisch und ausgeruht aussehen, andere machen dich fahl oder müde. Das ist kein Zufall. Mit dem System der 12 Farbtypen ordnen wir jeden Menschen einem von zwölf Jahreszeitentypen zu, und jeder Typ hat eine eigene Palette, die das Beste in dir hervorholt.
Hier stellen wir dir alle 12 Farbtypen vor: wie sie funktionieren, welche Farben dazugehören und wie du erkennst, welche Jahreszeit zu dir passt. Dazu die Fehler, die wir bei unseren Kundinnen am häufigsten sehen.
Wie funktionieren die 12 Farbtypen?
Die Methode geht von den vier Jahreszeiten aus: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Jede Jahreszeit hat drei Typen. Welcher Typ du bist, hängt von drei Merkmalen deiner Haut, Haare und Augen zusammen ab:
Frühling und Herbst sind die warmen Jahreszeiten, Sommer und Winter die kühlen. Innerhalb jeder Jahreszeit gibt ein Merkmal den Ausschlag. Ein Light Summer ist vor allem hell, ein Soft Summer vor allem weich und ein Bright Winter vor allem klar.
Die 12 Farbtypen im Überblick
Dies ist eine allgemeine Übersicht. Bei einer Farbberatung schauen wir auf die Kombination all deiner Merkmale, und die ist bei jedem Menschen etwas anders. Klicke auf einen Typ, um die komplette Farbpalette zu sehen.
Frühling
Warm, hell und klar. Frühlingstypen sehen in frischen, sonnigen Farben am besten aus.
Erkennst du dich wieder? Helle Haut mit warmem Schimmer, blondes oder hellbraunes Haar mit Goldglanz und klare, helle Augen. Mehr über den Frühlingstyp →
Sommer
Kühl, weich und elegant. Sommertypen sehen in kühlen, weichen Farben mit frischer Ausstrahlung am besten aus.
Erkennst du dich wieder? Ein rosiger oder bläulicher Unterton, aschblondes oder kühles braunes Haar und weiche oder gräuliche Augen. Mehr über den Sommertyp →
Herbst
Warm, tief und erdig. Herbsttypen sehen in satten, warmen Farben aus der Natur am besten aus.
Erkennst du dich wieder? Ein goldener oder warmer Unterton, (dunkel)braunes oder rötliches Haar und warme grüne oder haselnussbraune Augen. Mehr über den Herbsttyp →
Winter
Kühl, klar und kontrastreich. Wintertypen können kräftige, reine Farben mühelos tragen.
Erkennst du dich wieder? Ein kühler Unterton, dunkelbraunes bis schwarzes Haar und intensive Augen. Mehr über den Wintertyp →
Was wir am häufigsten sehen
Bei unseren Kundinnen kommen Soft Autumn und Soft Summer am häufigsten vor. Aber auch Menschen, die ihren Typ noch nicht kennen, greifen oft zu weichen, gedeckten Farben: Beige, Taupe, Grau und Altrosa. Diese Farben fühlen sich sicher an. Sie fallen nicht auf und scheinen zu allem zu passen.
Nur: Sicher ist nicht dasselbe wie richtig. Für einen echten weichen Typ sind das wunderschöne Farben. Bei vielen anderen Typen arbeiten sie gegen dich. Ein Wintertyp braucht Kontrast und Klarheit; in gedeckten Tönen verschwindet sie, und ihre Haut wirkt schnell fahl. Einem Frühlingstyp fehlt in gräulichen Farben die Wärme und Frische, die sie aufblühen lässt.
Zeichen, dass eine Farbe nicht zu dir passt:
- Deine Haut wirkt blass, grau oder eher rot
- Augenringe und Schatten fallen stärker auf
- Man sieht zuerst deine Kleidung und erst dann dich
Eine Farbe, die zu dir passt, lässt deine Haut ebenmäßiger und deine Augen strahlender wirken.
Wählen nach dem Vorbild anderer
Eine weitere Falle: Farben wählen, weil sie dir an jemand anderem gefallen haben. Der camelfarbene Mantel deiner Freundin, das Olivgrün einer Influencerin. Ihre Haut, Haare und Augen sind aber nicht deine. Was bei ihr warm und gesund aussieht, kann bei dir genau die falschen Dinge betonen.
Welcher der 12 Farbtypen bist du?
Möchtest du schon eine Richtung? Probiere diese drei Schritte, am besten bei Tageslicht und ohne Make-up:
- Teste verschiedene Farben. Halte Stoffe oder Kleidungsstücke unter dein Gesicht. Bei welchen Farben wirkt deine Haut frisch und ebenmäßig, und bei welchen fallen Schatten und Rötungen stärker auf?
- Schau auf deinen Kontrast. Gibt es einen großen Unterschied zwischen Haaren, Haut und Augen, oder geht alles sanft ineinander über?
- Bestimme deinen Unterton. Steht dir Gold besser als Silber, oder umgekehrt? Das sagt oft etwas über warm oder kühl. Mehr Tipps findest du in unserem Blog über den warmen oder kühlen Hautunterton.
Einen schnellen ersten Hinweis bekommst du mit unserem kostenlosen Farbtest.
Eine Kundin erfüllte auf dem Papier alle Merkmale eines Wintertyps: dunkles Haar, helle Haut und viel Kontrast. Trotzdem landete sie in der Sommerpalette. Neben ihrem Gesicht taten die weicheren Sommerfarben einfach mehr für sie. Checklisten helfen dir auf den Weg, aber am Ende entscheidet, was du siehst.
Sicherheit mit einer Farbberatung
Sich selbst objektiv zu betrachten, ist schwierig. Unterton und Kontrast werden schnell falsch eingeschätzt, und dann kaufst du doch wieder Kleidung, die nicht ganz funktioniert. Bei einer Farbberatung übernehmen wir diese Arbeit für dich. Du bekommst:
- Eine objektive Analyse deines Untertons, Kontrasts und deiner Klarheit
- Deine persönliche Farbpalette
- Tipps für Kleidung, Make-up und Accessoires
- Optional einen Farbpass für unterwegs beim Shoppen
Du fragst dich, ob es sich lohnt? Lies, was eine Farbberatung kostet und warum sie dir Geld spart.
Auf der Suche nach Inspiration? Auf unserer Pinterest-Seite sammeln wir Outfits und Farbkombinationen für jeden Farbtyp.
Häufig gestellte Fragen
Welcher Farbtyp kommt am häufigsten vor?
Bei unseren Kundinnen sind es Soft Autumn und Soft Summer.
Kann man auch einen neutralen Unterton haben?
Ja. Dein Unterton liegt dann zwischen warm und kühl. Kontrast und Klarheit bestimmen, zu welchem Farbtyp du gehörst.
Kann sich dein Farbtyp verändern?
Dein Unterton bleibt gleich. Dein Kontrast kann sich aber verändern, zum Beispiel wenn deine Haare grau werden. Meist bleibst du in derselben Jahreszeit, aber manche Farben wirken dann etwas anders.
Was ist der Unterschied zwischen einer Jahreszeit und einem Farbtyp?
Es gibt vier Jahreszeiten. Jede Jahreszeit hat drei Farbtypen, insgesamt also zwölf.
Lies auch: So findest du deine Powerfarbe und Garderobe aufbauen